18. Juli 2016

„Da wird man ja paranoid.“

Andreas Suchanek: Ohne Ausweg. Heliosphere 2265 21

In der Zukunft sitzt die Besatzung der HYPERION im Heimatsystem der Aaril fest und es scheint keine Hoffnung auf eine Rettung vor der Auslöschung der Zeitlinie zu geben.
Derweil stabilisiert sich langsam die noch junge Solare Republik und die Regierungsbildung schreitet weiter voran, auch wenn nicht jeder sein Motiv an der Mitwirkung preis gibt ...
Flauschig und rosa – so kann man den Roman beschreiben. Nach dem nervenaufreibenden Hin und Her der letzten Bände, fühle ich mich jetzt wie in eine schöne Kuscheldecke gepackt mit einer Tasse heißer Schokolade und es gefällt mir – für jetzt. Ein bisschen Durchatmen, ein wenig Erleichterung, den kleinen Urlaub haben wir uns alle verdient, inklusive der Charaktere der Reihe.
Ich bin froh, dass diese Zeitreise Ebene jetzt abgeschlossen ist, denn in letzter Zeit fiel es mir immer schwerer, den Ereignissen noch zu folgen. So habe ich auch bei CARAs technischen Erläuterungen in diesem Band geistig ein wenig abgeschaltet – ja ich gestehe! Aber Techno-Blabla interessiert mich meistens nicht, es muss nur irgendwie schlüssig sein, und das war es. Apropos Technik: Eigentlich sollte ich mal eine Strichliste führen, wie oft Jayden sein Schiff schon total zu Schrott geschossen nach Hause gebracht hat. An der HYPERION dürfte es inzwischen ja keine einzige Originalschraube mehr geben ...

Dieser Band ist wie ein schöner Sommertag. Einfach zurück lehnen und genießen – und nicht die Gewitterfront übersehen, die sich im Hintergrund schon zusammenbraut.

Bewertung: 5 von 5 Sternen 

Mehr Info über Andreas und seine Projekte findet ihr auf andreassuchanek.de.

Weitere Informationen sind zudem unter folgenden Links zu finden:
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