19. Dezember 2015

Gelungener Auftakt der Eiselfen-Saga

Josefine Gottwald: Das Bündnis. Eiselfen 01

Es herrscht Krieg zwischen den Eiselfen und den Auenelfen. So entschließt sich der König der Eiselfen Thírion dafür, die gegnerische Prinzessin zu entführen, um einen Vorteil zu erzwingen. Im Kerker macht die entführte Prinzessin Auriel Bekanntschaft mit dem Menschenmädchen Jordis und zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft. Als der Krieg seinen Lauf nimmt und seine Opfer fordert, scheint sich das Schicksal für Auriel zu wenden…

„Das Bündnis“ bildet den Auftakt zu der neunteiligen Eiselfen-Saga von Josefine Gottwald. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und es fällt leicht, in die Geschichte einzutauchen. Die Bräuche des Eiselfen erinnern sehr an nordische Bräuche, was die Eiselfen in meinen Augen sehr interessant wirken ließ und ihnen etwas Mystisches verleiht. Trotz der Kürze des Romans kommen zudem wichtige Charakterbeschreibungen, Beschreibungen der Umwelt und der politischen Lage nicht zu kurz, sondern sind so gestaltet, dass man es sich genügend vorstellen kann.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der Auenelfin Auriel, des Menschenmädchen Jordis und des Eiselfen Lúthiens erzählt. Sie bilden gleichzeitig die wichtigen Figuren, die vermutlich im Laufe der nächsten Bände eine wichtige Rolle spielen werden.
Doch nicht nur überzeugende Protagonisten machen den Auftaktroman empfehlenswert, sondern profitiert der Roman auch von ungeahnten Wendungen.

Trotz der Kürze ist „Das Bündnis“ spannende und interessante Fantasy, welches Lust auf die weiteren Bände macht.

Bewertung: 5 von 5 Sternen